Chawan
Objektdaten
Beteiligte
Kurt Spurey
Datierung
2012
Geographischer Bezug
Wien (Österreich) Ausführungsort
Material / Technik
steinzeugartiger, schamottierter Ton, gebaut, partiell glasiert, Rakubrand
Maße
10,5 cm (Durchmesser)
10,5 cm (Höhe)
Erwerb
Schenkung Dr. Detlev Siemssen und Werner Filz-Siemssen, 2024
Inventarnummer
2024.498 a-c
Standort
Sonderausstellung "Gefäß | Skulptur 4"
Objektsystematik
Sammlung
Kunsthandwerk und Design ab Historismus
Beschreibung
KURT SPUREY
*1941 Mariazell (Österreich) · 1961–1968 Studium der Silikattechnik an der Höheren Technischen Bundes- Lehr- und Versuchsanstalt des Technologischen Gewerbemuseums in Wien ·1965–1968 tätig im Gemeinschaftsatelier von ➞ Gerda Gruber und Iris Brendel in der Juchgasse in Wien, autodidaktische Aneignung der Keramik · Seit 1968 eigene Werkstatt, bis 1975 gemeinsam mit seiner Frau Gerda Gruber (Spurey) in der Schüttelstraße in Wien · 1968–1971 als Leiter des von ihm eingerichteten Design-Studios der Firma Österreichische Sanitär-Keramik und Porzellan-Industrie AG in Wilhelmsburg Entwurfstätigkeit für deren Marke „Lilienporzellan“, Auflagen- und Serienobjekte · 1973–1975 Vortragsreisen in den USA und in Kanada, Des Weiteren Lehraufträge in Israel und Kanada, 1981 in Australien und den Niederlanden, 1983/84 in Norwegen, 1988/89 in Deutschland · 1988/89 Artist in Residence bei der ungarischen Herendi Porcelán Manufaktúra, 1991 und 2003 bei der Porzellanmanufaktur Augarten in Wien, 1996 in Krakau (Polen), 2004 in Rom · Gefäße, Objekte, Reliefs aus glasiertem und unglasiertem Porzellan; gegossene Vasenobjekte und in Form gedrückte, modellierte Schalenobjekte und Plastiken, später auch aus dem Porzellanblock geschnitten; seit Ende 1980er Jahre abstrakt-konkrete Skulpturen in Beton und Terrakotta, dann auch aus Stahl, Aluminium, zum Teil in großen Formaten und im Außenraum installiert; seit 1992 parallel konkret-geometrische Malerei; seit 2003 wieder Porzellangefäße, seit 2009 von japanischen Teeschalen inspirierte Gefäße in Steinzeug und Rakutechnik