Wandbehang

Objektdaten

Beteiligte

Dorothea (Dorle) van Eyk (geb. Fischer) Ausführung

Datierung

um 1936 Ausführung

Geographischer Bezug

Deutschland/Zittau Ausführungsort

Material / Technik

Wolle, Baumwolle, Viskose(?), Knötchenstickerei

Maße

109 cm (Breite)
118 cm (Länge)

Erwerb

Schenkung Wilhelmina Spolders, Nettetal

Inventarnummer

1998.313

Standort

Sonderausstellung "Formen der Anpassung. Kunsthandwerk und Design im Nationalsozialismus"

Schlagwortkette

Behangmuster; Grassimesse; Reh; Teppich

Sammlung

Kunsthandwerk und Design ab Historismus

Beschreibung

Dieses Objekt wird in der Ausstellung „Formen der Anpassung. Kunsthandwerk im Nationalsozialismus“ (27.11.25 – 12.04.26) gezeigt.

Die Verbindung textiler und malerischer Techniken mit einem volkstümlichen, beinahe naiven Stil war Fischers unverkennbares Markenzeichen. Ihre schlichten, vom Naturalismus befreiten Entwürfe kamen gleichermaßen auf Holz, Keramik und Textil zum Einsatz. Die Motive fand sie in der Natur und im ländlichen Leben: Tier- und Pflanzendarstellungen, Elemente aus Märchen sowie bäuerliche Genreszenen prägten die Dekore ihrer Erzeugnisse. Ihre handwerklichen Arbeiten erfreuten sich in der NS-Zeit großer Beliebtheit, was sich nicht zuletzt an der Präsenz auf den Grassimessen zwischen 1937 und 1941 ablesen lässt.

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