Blütenform-Schale
Objektdaten
Beteiligte
Karl Scheid
Datierung
1984 Ausführung
Geographischer Bezug
Düdelsheim, Stadt Büdingen/Oberhessen Ausführungsort
Material / Technik
Porzellan, gedreht, geschnitten, glasiert (matt Seladon mit leichtem Kupferanflug), Reduktionsbrand im Gasofen bei 1360°
Maße
4 cm (Höhe)
17,5 cm (Durchmesser)
Signatur / Marke
Auf der Bodenunterseite Pressmarke
Erwerb
Schenkung aus der Sammlung H. und H. Koch, 2020
Von Kochs erworben von Scheids, 1985
Inventarnummer
2020.264
Standort
Sonderausstellung "Gefäß | Skulptur 4"
Sammlung
Kunsthandwerk und Design ab Historismus
Beschreibung
KARL SCHEID
*1929 Lengfeld/Odenwald †2019 Düdelsheim, Stadt Büdingen/Oberhessen · 1948/49 Keramikausbildung im Werkhaus Merz Stuttgart · 1949–1952 Studium der Keramik an der Werkkunstschule Darmstadt bei Friedrich Theodor Schroeder · 1952 Gesellenprüfung · 1952/53 Mitarbeit in der Crowan Pottery von Harry und May Davis in Praze/Cornwall (Großbritannien) · 1953–1956 eigene Werkstatt in Lottstetten/Südbaden gemeinsam mit ➞ Beate Kuhn · Seit 1956 eigene Werkstatt in Düdelsheim, Stadt Büdingen/Oberhessen, ab 1959 gemeinsam mit seiner Ehefrau ➞ Ursula Scheid · 1963–1967 Entwurfstätigkeit für die Porzellanfabrik Lorenz Hutschenreuther AG Selb, 1965–1967 für Waechtersbacher Keramik Schlierbach · 1968 Mitglied der AIC Genf, Gründungsmitglied der Gruppe 83 · 1979–1992 Entwurfstätigkeit für Rosenthal Selb · 2008 Aufgabe der keramischen Arbeit · Gefäße aus Steinzeug und Porzellan, gedreht, geschnitten, montiert; Vasen, Schalen, Dosen, handwerklich von äußerster Präzision und glasurtechnisch von höchster Qualität in großem Formenreichtum, fast stets mit der schlüssigen Einheit von Form und Dekor befasst, gemalt, geprägt, geritzt, geschnitten; seit den 1990er Jahren hauptsächlich montierte viereckige hohe Gefäßformen, mitunter in sich abgeknickt oder mit mehreren Öffnungen, manchmal zu Gruppen komponiert; Eisen- und Kupferreduktionsglasuren, später geometrische Dekore aus mit Feldspatglasuren überzogenen Engobefeldern