Amphora
Objektdaten
Beteiligte
kein Eintrag
Datierung
3.-5. Jh. Datierung
Geographischer Bezug
Westasien Herkunft (Allgemein)
Material / Technik
Irdenware; heller Scherben; gedrehte Henkel; reliefierter Dekor; opake blaugrüne Glasur.
Maße
28,1 cm (Höhe)
20,3 cm (Breite)
22 cm (Durchmesser)
Erwerb
Ankauf aus der Sammlung Friedrich Sarre, Berlin, 1913
Inventarnummer
1913.2
Standort
Ausstellung Asiatische Kunst. Impulse für Europa > Kabinett Westasien
Objektsystematik
Schlagwortkette
Gefäß; Grabbeigabe; Hauswirtschaft; Orient; Vorislam
Sammlung
Westasien, Indien, Nordafrika (Asiatische Kunst)
Beschreibung
Das amphorenartige Doppelhenkelgefäß auf profiliertem Ringfuß und mit ausladender Wandung besitzt zwei auf der Schulter aufsitzende Doppelkordelhenkel mit seitlichem Knopfansatz. Der zylindrische Hals wird von einem breiten Öffnungsring abgeschlossen. Schulter und Hals sind mit gekerbtem und abgerolltem ornamentalen Dekor verziert. Das Gefäß war ursprünglich vollständig mit einer opaken grünen Glasur überzogen. Keramiken dieser Art werden der syrisch-irakischen Region zugeordnet und in das 2. bis 3. Jahrhundert datiert. Sie sind in parthischer und frühsasanidischer Zeit entstanden und lassen noch entfernt hellenistischen Einfluss erkennen, der nach dem Alexanderzug (333–323 v. Chr.) in der Kunstentwicklung West- und Mittelasiens zum Tragen kam. (Text: Reingard Neumann)