Bauchkanne („Kölner Kanne“)
Objektdaten
Beteiligte
kein Eintrag
Datierung
datiert 1751 Ausführung
Geographischer Bezug
Rheinland Ausführungsort
Material / Technik
Zinn, gegossen, gedreht, geschnitten oder ausgestanzt (?), montiert, gelötet, graviert
Maße
24,2 cm (Höhe)
Bauch 13,4 cm (Durchmesser)
Fuß 11,2 cm (Durchmesser)
Signatur / Marke
Auf dem Deckel Meistermarke mit französischer Lilie und „HP G“ (oder „HP C“) und auf dem Henkel geritzte Hausmarke.
Erwerb
Ankauf von Hugo Helbing, München, 1917. Ehemals Slg. Carl Nestel, Stuttgart
Projektgeschichte
Auslagerung am 4.7.1944 nach Sahlis. Als Beutekunst der Sowjetunion am 30.8.1946 in Moskau (Tretjakow-Galerie) ausgepackt. Quellen: Stadtarchiv Leipzig, Akte StVuR 8730, Blatt 56ff. (= Kap. 31, Bd. 10/2): Schreiben von H. Bethes an das Volksbildungsamt-Kulturamt vom 31. Januar 1946); Liste vom 31.1.1946 über in Sahlis beschlagnahmten Gegenstände; AZ 40.50.20, Auslagerungen; Russisches Staatsarchiv für Literatur und Kunst, Moskau, Fundus 962, Inv. Nr. 6, A; Akte 1335, Blatt 29-38 (Kopien im GNM, Nürnberg, ABK)
Ausgestellt in der Werbevitrine in der Leipzig-Information am Sachsenplatz (18.2.1977–17.1.1978)
Inventarnummer
1917.438
Standort
Aktuell nicht ausgestellt
Schlagwortkette
Kanne; Schenkgefäß
Sammlung
Europäisches Kunsthandwerk (Mittelalter bis Mitte 19. Jh.)