Satyr von Amor geknechtet
Closter Veilsdorf
um 1780
Closter Veilsdorf
Franz Kotta
um 1780 Ausführung
Veilsdorf Ausführungsort
Porzellan, polychrom staffiert
18,4 cm (Tiefe)
12 cm (Breite)
14 cm (Höhe)
Ritzmarke "P"
Ankauf von Gustav Werner, Leipzig, 1905
1905.66
Aktuell nicht ausgestellt
Amor; Mythologie; Satyr
Europäisches Kunsthandwerk (Mittelalter bis Mitte 19. Jh.)
Figurengruppe des besiegten, auf allen Vieren kriechenden nackten Satyrs, auf dem ein geflügelter Amor reitet. Einst verliefen durch den Mund des Satyrs und die beiden Hände des Amors Zügel und/oder eine Peitsche. Der Satyr besitzt behaarte Bocksbeine, kurzes graues Haar, einen Backen- und Kinnbart und große Ohren. Amor hat ebenfalls kurzes graues Haar und ist über der linken Schulter und dem rechten Oberschenkel mit einem in Purpur und hellgelb gefassten Tuch bekleidet. Auf dem Natursockel mit unregelmäßigem Grundriss wachsen Grasbüschel.
Das Motiv der Satyr-Amor-Gruppe mag seinen Ursprung in den hellenistischen Eros-Kentaur-Gruppen haben, die sich im Louvre, Paris, und im Konservatorenpalast, Rom, befinden.