"Gedränge"
Objektdaten
Beteiligte
Beate Kuhn
Datierung
1965
Geographischer Bezug
Düdelsheim, Stadt Büdingen/Oberhessen Herkunft (Allgemein)
Material / Technik
Steinzeug, gedreht, geschnitten, montiert, mehrschichtig glasiert
Maße
53 x 40 x 23 cm (HxBxT)
Signatur / Marke
Werkstattzeichen von Glasur überschmolzen
Erwerb
Schenkung aus der Sammlung Hermann T. und Ilse Wolf
Inventarnummer
2010.385
Standort
Sonderausstellung "Gefäß | Skulptur 4"
Objektsystematik
Sammlung
Kunsthandwerk und Design ab Historismus
Beschreibung
BEATE KUHN
*1927 Düsseldorf †2015 Hanau · 1947–1949 Studium der Kunstgeschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg · 1949–1951 Studium an der Werkkunstschule Wiesbaden, Keramik bei Paul Dresler, Erika Opitz und Hans Karl Starke, Gesellenprüfung · 1951–1953 Studium an der Werkkunstschule Darmstadt, Keramik bei Friedrich Theodor Schroeder und ➞ Margarete Schott · 1953–1956 eigene Werkstatt gemeinsam mit ➞ Karl Scheid in Lottstetten/Südbaden · 1953–1957 Entwurfstätigkeit für die Porzellanfirma Rosenthal Selb · Seit 1957 eigene Werkstatt in Düdelsheim, Stadt Büdingen/Oberhessen · 1968 Mitglied der AIC Genf, Gründungsmitglied der Gruppe 83 · Gefäße, Gefäßobjekte, Objekte, Plastiken und Wandarbeiten aus Irdenware, Steinzeug und Porzellan, gedreht, zerschnitten, montiert, modelliert, farbig glasiert, engobiert oder mit Farbkörpern behandelt; anfänglich gedrehte Gefäße, Vasen, Schalen, Dosen, die in kräftiger Farbigkeit und klarer Begrenzung bemalt sind, oft figürlich abstrahierend; dann Gefäße, die abstrahierend und bemalt als ganze Form stilisierte Figuren bilden; seit Ende der 1950er Jahre Montagen aus gedrehten Elementen, die Gefäße, aber auch Tierfiguren, vegetabile Lebensformen oder auch anorganische Formen der Natur in Abstraktion nachbilden, zuletzt in Verbindung mit Glasscheiben-Elementen; auch Baukeramik und zeichnerisches Œuvre