"Die Schule von Athen", Gobelin aus der siebten Folge der Serie "Les Chambres du Vatican"

Beteiligte

Atelier Audran, Manufacture royale des tapisseries Ausführung
Raffael Vorlage

Datierung

1777 Ausführung

Geographischer Bezug

Paris Ausführungsort

Material / Technik

Leinen, Seide und Wolle; Bildwirkerei

Maße

460 cm (Höhe)
790 cm (Breite)

Signatur / Marke

Bezeichnet "Audran 1777 G"

Erwerb

Ankauf 1928. Ursprünglich Geschenk Ludwig XVI. von Frankreich an Zar Paul I. von Russland. Ehemals im Winterpalais in St. Petersburg.

Inventarnummer

1928.29

Standort

Ausstellung Antike bis Historismus > Raum 23 Klassizismus: Gobelin, Möbel

Objektsystematik

Textilien, Gewebe > Teppiche > Gobelin

Schlagwortkette

Schule; Vatikan; Wandschmuck

Sammlung

Textilien und Mode

Dieser große Gobelin mit der Darstellung der „Schule von Athen“, in dessen Zentrum die Philosophen Platon und Aristoteles stehen, gehört in die Folge der sogenannten Vatikanischen Zimmer. Als Vorbild dienten die Fresken Raffaels in den Stanzen des Vatikan. Diese Renaissance-Malereien mit klassischen Themen entsprachen ganz dem an der Antike orientierten Geschmack. Auch die Randbordüren wurden hier nicht mehr in der im Barock üblichen Form üppiger Girlanden gestaltet. Sie bestehen nur noch aus einer einfachen Rahmenleiste mit Pfeifenstabdekor.
Die gesamte Serie umfasste zehn Wandbehänge, die für Ludwig XIV. in der Pariser Staatsmanufaktur der Gobelins angefertigt wurden. Später ließ der König einzelne Tapisserien mehrmals nachweben, um sie an befreundete Monarchen zu verschenken.
Entwurf nach Raffael.
Dieser große Gobelin mit der Darstellung der „Schule von Athen“, in dessen Zentrum die Philosophen Platon und Aristoteles stehen, gehört in die Folge der sogenannten Vatikanischen Zimmer. Als Vorbild dienten die Fresken Raffaels in den Stanzen des Vatikan. Diese Renaissance-Malereien mit klassischen Themen entsprachen ganz dem an der Antike orientierten Geschmack. Auch die Randbordüren wurden hier nicht mehr in der im Barock üblichen Form üppiger Girlanden gestaltet. Sie bestehen nur noch aus einer einfachen Rahmenleiste mit Pfeifenstabdekor.
Die gesamte Serie umfasste zehn Wandbehänge, die für Ludwig XIV. in der Pariser Staatsmanufaktur der Gobelins angefertigt wurden. Später ließ der König einzelne Tapisserien mehrmals nachweben, um sie an befreundete Monarchen zu verschenken.
Entwurf nach Raffael.
Dieser große Gobelin mit der Darstellung der „Schule von Athen“, in dessen Zentrum die Philosophen Platon und Aristoteles stehen, gehört in die Folge der sogenannten Vatikanischen Zimmer. Als Vorbild dienten die Fresken Raffaels in den Stanzen des Vatikan. Diese Renaissance-Malereien mit klassischen Themen entsprachen ganz dem an der Antike orientierten Geschmack. Auch die Randbordüren wurden hier nicht mehr in der im Barock üblichen Form üppiger Girlanden gestaltet. Sie bestehen nur noch aus einer einfachen Rahmenleiste mit Pfeifenstabdekor.
Die gesamte Serie umfasste zehn Wandbehänge, die für Ludwig XIV. in der Pariser Staatsmanufaktur der Gobelins angefertigt wurden. Später ließ der König einzelne Tapisserien mehrmals nachweben, um sie an befreundete Monarchen zu verschenken.
Entwurf nach Raffael.

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